Damals und heute

1952
Im Mai 1952 wurde das Amt für Wasserwirtschaft gebildet, welches seine Arbeiten am 1. Juli 1952 aufnahm. Aus der Abteilung Projektierung ging später der VEB Projektierung Wasserwirtschaft (Prowa) hervor.

1957
Die Bildung der Wasserwirtschaftsdirektionen (WWD) beginnt am 1. Juli 1957.

1964
Am 1. Januar 1964 wurde der VEB Projektierung Wasserwirtschaft (Prowa) mit Sitz in Halle an der Saale gegründet. Hierzu zählte auch die Außenstelle in Erfurt. Dem Amt für Wasserwirtschaft unterstellt, wurden mit dem VEB Prowa die Projektierungseinrichtungen der Wasserwirtschaftsdirektionen zusammengefasst. Er fungierte als General- beziehungsweise Hauptprojektant für alle wasserwirtschaftlich Projekte. Der VEB Prowa war verantwortlich für:

  • die Erarbeitung von Aufgabenstellungen und Projekten einschließlich der unmittelbaren Folgeinvestitionen,
  • die Koordinierung der Leistungen aller an der Ausarbeitung der Projekte beteiligten Dritten,
  • die Herstellung der Übereinstimmung der technologischen, bautechnischen und bautechnologischen Lösung,
  • die Orientierung am wissenschaftlich-technischen Höchststand und Mitwirkung an der wissenschaftlichen und technischen Weiterentwicklung der Wasserwirtschaft,
  • die Durchführung des Probebetriebes der projektierten Anlagen.

In der Außenstelle Erfurt mit den Nebenstellen in Gera, Weimar, Schleusingen, Meiningen und Sondershausen waren zwischenzeitlich bis zu 350 Mitarbeiter tätig. Der Leistungsschwerpunkt des VEB Prowa lag von Anfang an in den Fachbereichen Wasserversorgung, Abwasserentsorgung sowie Wasser- und Speicherbau.

1990 - Privatisierung
Es entsteht die Ingenieurbüro PROWA GmbH, welche alle seit der Unternehmensgründung etablierten Fachbereiche weiterführt.

Die Erfahrungen des Unternehmens bei der Projektierung wasserwirtschaftlicher Anlagen sind mittlerweile äußerst vielfältig. Die Leistungen im kommunalen Tiefbau werden Anfang der 1990-er Jahre um den Bereich Verkehrsanlagen ergänzt.

Bereits Tradition hat Beschäftigung eigener Tragwerksplaner, die im Bereich des konstruktiven Ingenieurbaus ein umfangreiches Betätigungsfeld haben.

Die Auftraggeber sind heute im Wesentlichen Kommunen, Zweckverbände, Straßenbauämter, Umweltämter und damit überwiegend öffentliche Auftraggeber.